ASB fordert umfassende Pflegereform

Pflegereform – aber richtig!

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) setzt sich für eine umfassende Pflegereform ein. Wir brauchen eine grundlegende Strukturreform, die die starre Trennung zwischen ambulanter und stationärer Pflege aufhebt.

Pflegefachkraft kümmert sich liebevoll um Seniorin in ihrer häuslichen Umgebung

Foto: ASB Bundesverband

Durch die Aufhebung der Trennung zwischen ambulanter und stationärer Pflege können neue Versorgungsformen entstehen. Die ambulante Pflege muss wirksam gestärkt werden, denn der Großteil der Pflegebedürftigen wird in der Häuslichkeit versorgt, durch Angehörige oder durch Pflegedienste. Die Bewohner*innen von Pflegeheimen müssen finanziell entlastet werden, indem die so genannten Eigenanteile an den Heimkosten begrenzt werden.

"Als ASB setzen wir uns für eine Neuausrichtung der Pflegeversicherung ein, die den pflegebedürftigen Menschen in den Mittelpunkt rückt. Dafür muss die bisherige starre Trennung zwischen stationärer und ambulanter Pflege aufgehoben werden. Denn unabhängig davon, ob pflegebedürftige Menschen zuhause oder in einer Einrichtung leben, kommt es auf eine bedarfsgerechte Versorgung an. Der ASB unterstützt daher die Vorschläge der Initiative ProPflegereform. Dabei kommt es auch darauf an, die ambulante Pflege wirksam zu stärken und eine nachhaltige Finanzierung der Pflege durch einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln sicherzustellen."
Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller


Pflegereformen werden oft über den Kopf der Betroffenen entschieden. Im Rahmen der Social-Media-Kampagne #PflegereformAberRichtig geben wir daher pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen, Pflegekräften, Heimleitungen und Leitungen von ambulanten Pflegediensten eine Stimme.

Hier erfahren Sie mehr: https://www.asb.de/pflegereform