Kältehilfe-Aktion 2021

ASB spendet Schlafsäcke an obdachlose Menschen in Leipzig

Der ASB Leipzig beteiligte sich an der bundesweiten Kältehilfe-Aktion des ASB in Deutschland und spendete in der Adventszeit Schlafsäcke und Hygieneartikel für obdachlose Menschen.

Im Rahmen der bundesweiten Kältehilfe-Aktion des ASB in Deutschland konnte der ASB Leipzig kurz vor Weihnachten 20 Schlafsäcke und Hygienesets an das Projekt HILFEBUS übergeben.

Der HILFEBUS ist regelmäßig in Leipzig unterwegs, um obdachlosen Menschen im Stadtgebiet zu helfen. Das Team aus Sozialarbeitern und ehrenamtlichen Helfern bietet Menschen Hilfe an, indem es Bedürftige aufsucht und ihnen Essen, Kleidung, Schlafsäcke sowie Infos zum Leipziger Hilfesystem bis hin zur Vermittlung in die Notschlafstellen anbietet. Auch Impfangebote in der Corona-Pandemie gehören dazu.


Die Kältehilfe-Aktion des ASB Deutschland fand bereits zum fünften Mal statt. Helferinnen und Helfer des ASB verteilen in der Adventszeit bundesweit Schlafsäcke, Hygieneartikel und Händedesinfektionsmittel an obdachlose Menschen. "Es ist wichtig, obdachlosen Menschen in ihrer belastenden Situation beizustehen und ihnen Mitgefühl und Wärme entgegenzubringen. Viele sind für diese Hilfe unglaublich dankbar", sagt ASB-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller.
Seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die auf der Straße leben. Sie haben meist nichts und niemanden mehr und wenn die Wintermonate anbrechen, beginnt für sie die härteste Zeit des Jahres. Keine warme Unterkunft, keine wärmende Kleidung und keine warme Mahlzeit. Daher ergänzt der ASB vielerorts das Angebot um heiße Suppen und Getränke. Die Corona-Pandemie hat ihre Lage noch erschwert. Menschen ohne Unterkunft können nicht einfach zu Hause bleiben, sie sind der eisigen Kälte und dem Virus auf der Straße ausgesetzt.


Mit der Aktion ruft der ASB die Bevölkerung auch zur Wachsamkeit auf:
Für Menschen auf der Straße kann die Kälte lebensbedrohlich werden. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt, dann sprechen Sie ihn bitte respektvoll an. Fragen Sie, ob Sie helfen können. Ist die Person nicht ansprechbar, verwirrt, bewusstlos oder kann sich aus anderen Gründen nicht selbst helfen, dann rufen Sie Hilfe und wählen Sie den Notruf 112. Vielen Dank!