#rechtssicherheitfürretter

Wir fordern mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter

Schluss mit dem Misstrauen: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) fordert, für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter endlich eine klare rechtliche Absicherung durch die Erteilung heilkundlicher Befugnisse in Notfallsituationen zu schaffen.

Der ASB Deutschland fordert, für Notfallsanitäter*innen endlich eine klare rechtliche Absicherung durch die Erteilung heilkundlicher Befugnisse in Notfallsituationen zu schaffen.

Rettungskräfte leisten bei ihren Einsätzen einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. Dabei setzen sie sich großen Risiken aus und begeben sich bei der Patientenversorgung auch noch in eine rechtliche Grauzone. Diese Grauzone muss durch eine klare Gesetzeslage aufgehoben werden.

Leider wird dies durch den neuen Gesetzesentwurf, der derzeit dem Deutschen Bundestag vorliegt, nicht erreicht. In Deutschland dürfen heilkundliche Maßnahmen grundsätzlich nur von Ärzten durchgeführt werden. Bei Rettungsdiensteinsätzen ist nicht immer ein Notarzt anwesend, deswegen müssen sich Rettungsdienstmitarbeiter rückversichern, wenn sie z. B. invasive Maßnahmen durchführen müssen – alles andere stellt den Tatbestand einer Straftat dar.

In lebensbedrohlichen Situationen, bei denen der Rettungsdienst zum Einsatz kommt, zählt aber jede Sekunde. Notfallsanitäter*innen verfügen aufgrund ihrer fundierten Ausbildung sehr wohl über die nötigen Kompetenzen, um ohne Zeitverzug durch die Abklärung mit einem Arzt, selbst Schmerzen und Atemnot lindern oder schwerwiegende Folgeschäden verhindern zu können.

Der Gesetzgeber sollte das endlich anerkennen. Schluss mit dem Misstrauen! Wir sind mit unserer Rettungswache Leipzig mit mehr als 80 Beschäftigten von der Regelung ebenso betroffen und schließen uns der Forderung an. Bitte unterstützen Sie unsere Forderung in den sozialen Medien auf unserer ASB-Seite.

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