Wenn man gebraucht wird, geht man gern arbeiten.
Vanessa Peibst ist qualifizierte Pflegehelferin in unserem ASB-Seniorenheim „Am Park“ in Böhlen. Die Ausbildung hat sie 2025 erfolgreich abgeschlossen und sich bei uns beworben. „Ich liebe meine Arbeit. Ich liebe mein Team. Das ist hier wie eine zweite Familie für mich.“ sagt sie. Wir stellen unsere Kollegin hier in unserer ASB-Porträtreihe „MY LOVE! Ich liebe meinen Beruf“ näher vor.
"Hier möchte ich arbeiten!"
Die 23jährige gebürtige Zwenkauerin hat am Berufsschulzentrum in Böhlen erfolgreich ihre Krankenpflegehelfer-Ausbildung absolviert. Diese dauert zwei Jahre. Das Lernen fällt ihr leicht, als alleinerziehende Mutter eines 5jährigen Sohnes hat sie allerdings wenig Zeit.
Während der Ausbildung gab es Gelegenheiten, in das ASB-Seniorenheim reinzuschauen. Sie wohnt auch ganz in der Nähe, ihre Mutter arbeitet auch in der Einrichtung. Für Vanessa war immer schon klar: Hier möchte ich arbeiten!
Was sind Ihre Schwerpunkte bei der Tätigkeit?
Ich bin meist in der Frühschicht tätig, da geht der Dienst um 6.20 Uhr los. Das heißt: Um 5 Uhr aufstehen, fertig machen, dann geht’s los. Wir beginnen früh mit der Grundpflege für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen die Pflegefachkräfte bei verschiedenen Tätigkeiten wie z.B. der Verabreichung der Medikamente.
Was dürfen Sie als qualifizierte Pflegehelferin zusätzlich machen?
Das sind vor allem Blutdruck und Blutzucker messen, Insulin spritzen, Medikamente verabreichen und Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen. Dabei beobachten wir den Gesundheitszustand unserer Senioren und berichten - alles in enger Zusammenarbeit mit den Pflegefachkräften. Wir sind praktisch die „rechte Hand“ der Pflegefachkraft und können sie durch die Zusatzqualifikation gut unterstützen.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit beim ASB besonders?
Das Menschliche. Die Empathie. Nah an den älteren Menschen dran sein. Das macht unseren Beruf aus. Ich gehe gern auf Arbeit. Hier ist man familiär aufgehoben. Wenn man das Gefühl hat, gebraucht zu werden, geht man gern arbeiten. Meine Senioren lasse ich nicht im Stich. Und mein Team auch nicht. Wir können immer zu unseren Leitungskräften gehen. Da ist immer ein offenes Ohr, auch für Wünsche im Dienstplan. Im Team haben wir auch privat Kontakt und tauschen uns aus. So entsteht eine besondere Bindung.
Gibt es auch schwierige Momente?
Ja, wenn jemand stirbt, vor allem, wenn man eine enge Beziehung zu ihm oder ihr hatte. Das ist sehr emotional. Man muss lernen, mit dem Tod umzugehen.
Und was machen Sie zum Entspannen und Kraft tanken?
Ich mache gern Diamond Painting. Da kann ich wunderbar abschalten und habe alle Verwandten in meiner Großfamilie mit meinen Bildern beschenkt. Mit meinem Partner und den Kindern bin ich viel unterwegs, fahre gern an die Ostsee oder einfach irgendwohin. Ich schaue mir gern etwas an, bin ein spontaner Mensch.
Verraten Sie uns Ihren Lieblingssee?
Der Großstolpener See gefällt uns sehr.
Vielen Dank für das Gespräch, liebe Frau Peibst.
Mehr über unsere Berufswelt und aktuelle Stellenangebote finden Sie hier.
"Ich gehe gern auf Arbeit. Hier ist man familiär aufgehoben. Und wenn man das Gefühl hat, gebraucht zu werden, geht man gern arbeiten. Meine Senioren lasse ich nicht im Stich. Mein Team auch nicht."
Vanessa Peibst
qualifizierte Pflegehelferin, ASB-Seniorenheim "Am Park" in Böhlen
