Notfalltraining für Medizinstudierende in Leipzig
Die nunmehr 21. Auflage des Notfall- und Katastrophentrainings des ASB-Landesverbandes Sachsen: In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und weiteren Hilfsorganisationen übten Medizinstudierende vom 27. bis 29. Januar 2026 im Werk 2 in Leipzig verschiedene Extremsituationen. Der ASB Leipzig war mit Rettungswagen und Erste-Hilfe-Training vor Ort.
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Laute Schreie bei einem inszenierten Massenanfall von Schwerverletzten, ein Unfallauto auf dem Dach liegend mit eingeklemmtem Verletzten und Rettungsübung auf dem Hallendach: Im Leipziger Werk 2 fand das Notfall- und Katastrophentraining in Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig statt. Unser ASB Regionalverband Leipzig, die Johanniterakademie Mitteldeutschland und die Feuerwehr Leipzig waren auch vor Ort und gestalteten die neun Stationen, an denen die insgesamt 340 Studierenden des 7. Fachsemesters im Rahmen ihres Medizinstudiums mögliche Szenarien ihres Einsatzes als Notärztinnen und Notärzte übten.
Daniel Bortenreuter, Fachreferent für Bevölkerungsschutz beim ASB Landesverband Sachsen, über das Notfalltraining: „Unser Anliegen ist es den Studierenden zu demonstrieren, was auf sie in ihrer Berufspraxis warten kann, sie hierfür zu sensibilisieren und darzustellen, wie sie als Notärzt:innen mit den anderen Blaulichtorganisationen zusammenarbeiten.“ Psychologisch besonders herausfordernd sei der Massenanfall von Schwerverletzten: „Gerade dieses Szenario braucht die Vor- und professionelle Nachbereitung und das Üben.“
Auch Martin Neef von der Medizinischen Fakultät sind das interprofessionelle Vorgehen und das gemeinsame Üben wichtig: „Das Versorgen einer schwerverletzten Person ist nie eine Einzel-, sondern eine Teamleistung von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Notärzten.“
Das Training ist für die Studierende eine besondere Lehrveranstaltung: Studentin Judith zum Trainingsbeginn: „Wir sind gespannt darauf das praktisch anzuwenden, was wir gelernt haben.“ Und Alicia resümiert: „Wir sind mit dem Gefühl in das Training gegangen, dass es wirklich relevant ist, das Zusammenspiel zu trainieren und zu verinnerlichen.“
Quelle: ASB Landesverband Sachsen e.V.
"Wir sind mit dem Gefühl in das Training gegangen, dass es wirklich relevant ist, das Zusammenspiel zu trainieren und zu verinnerlichen."
