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Kältehilfe-Aktion

ASB Leipzig spendet Schlafsäcke und Hygienesets an das Projekt HILFEBUS in Leipzig

Der ASB Leipzig unterstützt seit sechs Jahren Menschen ohne eigenes Zuhause und schenkt ihnen im Rahmen der Kältehilfe-Aktion des ASB Deutschland mit Schlafsäcken und Hygieneartikeln Wärme und Aufmerksamkeit.

Anna Naumann, Geschäftsführerin des ASB Regionalverbandes Leipzig e.V., übergab dafür 20 Schlafsäcke und Hygienesets an das Leipziger Projekt „SAFE – Straßensozialarbeit für Erwachsene“ mit dem HILFEBUS des Suchtzentrums Leipzig. Die Spendenaktion ist Teil der bundesweiten Kältehilfe-Aktion des ASB in Deutschland.

Das Leipziger Projekt HILFEBUS

Die Sozialarbeiter:innen sind mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern täglich von 18 bis 23 Uhr mit dem HILFEBUS im Leipziger Stadtgebiet unterwegs. Das Team bietet Menschen Hilfe an, indem es Bedürftige aufsucht und ihnen Essen, Kleidung, Schlafsäcke sowie Informationen zum Leipziger Hilfesystem bis hin zur Vermittlung in die Notschlafstellen der Stadt anbietet.

Mehr Informationen zum HILFEBUS, zu Übernachtungseinrichtungen und Tagestreffs für wohnungslose Menschen und Kontaktmöglichkeiten zum Projekt gibt es hier. Der HILFEBUS ist telefonisch unter 0152-33661087 erreichbar. 

Wie kann ich helfen?

Leipzigerinnen und Leipziger, die unverderbliche Lebensmittel, Hygieneartikel, neue Unterwäsche, Schlafsäcke oder Rucksäcke für obdachlose Personen spenden möchten, können sich direkt an die Übernachtungseinrichtungen, Tagestreffs oder den Hilfebus wenden. Auch Geldspenden sind sehr hilfreich um die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern und sie gezielt in der Not zu unterstützen. Melden Sie sich am besten direkt per E-Mail oder Telefon bei der jeweiligen Einrichtung.

So kann ich helfen

Unsere herzliche Bitte: 

Schauen Sie nicht weg. Für Menschen auf der Straße kann die Kälte lebensbedrohlich werden. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt, dann sprechen Sie ihn bitte wertschätzend an. Fragen Sie, ob Sie helfen können. Ist die Person nicht ansprechbar, verwirrt, bewusstlos oder kann sich aus anderen Gründen nicht selbst helfen, dann rufen Sie Hilfe und wählen den Notruf 112. Vielen Dank.

Anzahl der Bedürftigen steigt - viele Gründe für Wohnungslosigkeit

Die Anlaufstellen für obdachlose Menschen nehmen eine spürbaren Anstieg der Bedürftigen wahr. Obdachlose Menschen werden im Stadtbild sichtbarer, Rückzugsmöglichkeiten werden knapper, da auch die Notunterkünfte nur nachts genutzt werden können. Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig, das kann eine Trennung vom Partner, die Kündigung der Wohnung, Arbeitslosigkeit und vermehrt auch prekäre Arbeitsverhältnisse sein. Auch der noch nicht ausreichende soziale Wohnungsmarkt ist ein wesentlicher Grund dafür.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zu Spende und Unterstützung finden Sie beim Projekt SAFE - Straßensozialarbeit für Erwachsene über den Link hier.