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ASB-Wünschewagen Sachsen

Man bekommt viel mehr zurück, als man gibt.

Matthias Bergauer (51) ist Krankenpfleger und suchte ein Ehrenamt, wo er seine berufliche Expertise einsetzen kann. Der Böhlener fand es beim ASB-Wünschewagen Sachsen und ist seit 2024 als Wunscherfüller aktiv. Wir stellen ihn hier in unserer Porträtreihe "MY HEART: Mein ASB-Ehrenamt!" näher vor.

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Matthias ist ehrenamtlicher Wunscherfüller beim ASB-Wünschewagen Sachsen.

Foto: ASB-Wünschewagen Sachsen

"Jemandem in der letzten Lebensphase helfen zu können und dabei einfach Zeit zu haben, ist für mich eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich habe in meinem Leben viel Gutes erfahren und bin dafür sehr dankbar."

Matthias Bergauer (51)

Ehrenamtlicher Wunscherfüller, ASB-Wünschewagen Sachsen

Wie bist du zum ASB-Wünschewagen gekommen?

Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, mich so ehrenamtlich zu engagieren, dass ich meine beruflichen Fähigkeiten einsetzen kann. Da ich im Schichtdienst tätig bin, war es mir wichtig, flexibel zu bleiben. All dies habe ich beim Wünschewagen gefunden.

Wie viele Fahrten hast du schon begleitet und wohin gingen diese?

Im letzten Jahr waren es elf Fahrten. Ich begleitete Fahrgäste zu Konzerten, in den Leipziger Zoo, zu persönlichen Orten wie den eigenen Garten oder noch einmal in die eigene Wohnung. Auch Beisetzungen von nahen Angehörigen gehörten dazu.

Was bedeutet es für dich, ehrenamtliche Wunscherfüllerin zu sein?

Diese Tätigkeit ist mir sehr wichtig geworden. Jemandem in der letzten Lebensphase helfen zu können und dabei einfach Zeit zu haben, ist für mich eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich habe in meinem Leben viel Gutes erfahren und bin dafür sehr dankbar. Und eine ganz besondere Erfahrung: Man bekommt viel mehr zurück, als man in diese Aufgabe selbst investiert!

Was war dein schönster Wunscherfüller-Moment?

Ein über 50 Jahre verheiratetes Ehepaar war aus gesundheitlichen Gründen voneinander getrennt, obwohl sie nur fünf Kilometer auseinander waren. Er lebte noch in der eigenen Wohnung und seine Frau kam nach einem Krankenhausaufenthalt direkt in eine Pflegeeinrichtung. Diesen beiden haben wir eine Begegnung ermöglicht. Dies erleben und begleiten zu dürfen war so berührend, einfach schön. Auf der Heimfahrt standen wir an der Ampel und völlig fremde Menschen im Nachbarauto winkten uns zu und zeigten einen erhobenen Daumen! Was will man mehr?

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Weiterhin gesund bleiben, um das Projekt Wünschewagen noch oft unterstützen zu können.

 

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