Man bekommt viel mehr zurück, als man gibt.
Den ASB-Wünschewagen gibt es seit 2016 auch in Sachsen. Seitdem konnten viele Herzenswünsche von schwerkranken Fahrgästen erfüllt werden und der Wünschewagen brachte sie an ihre Sehnsuchtsorte. Möglich ist dies nur durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – unseren Wunscherfüllern. In dieser Porträtreihe stellen wir einige von ihnen vor.

Matthias Bergauer (51) ist Krankenpfleger und suchte ein Ehrenamt, wo er seine berufliche Expertise einsetzen kann. Der Böhlener fand es beim ASB-Wünschewagen Sachsen und ist seit 2024 als Wunscherfüller aktiv.
Wie bist du zum ASB-Wünschewagen gekommen?
Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, mich so ehrenamtlich zu engagieren, dass ich meine beruflichen Fähigkeiten einsetzen kann. Da ich im Schichtdienst tätig bin, war es mir wichtig, flexibel zu bleiben. All dies habe ich beim Wünschewagen gefunden.
Wie viele Fahrten hast du schon begleitet und wohin gingen diese?
Was bedeutet es für dich, ehrenamtliche Wunscherfüllerin zu sein?
Diese Tätigkeit ist mir sehr wichtig geworden. Jemandem in der letzten Lebensphase helfen zu können und dabei einfach Zeit zu haben, ist für mich eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Ich habe in meinem Leben viel Gutes erfahren und bin dafür sehr dankbar. Und eine ganz besondere Erfahrung: Man bekommt viel mehr zurück, als man in diese Aufgabe selbst investiert!
Was war dein schönster Wunscherfüller-Moment?
Was wünschst du dir für die Zukunft?
"Jemandem in der letzten Lebensphase helfen zu können und dabei einfach Zeit zu haben, ist für mich eine Möglichkeit, etwas zurückzugeben."
Matthias Bergauer (51)
Ehrenamtlicher Wunscherfüller, ASB-Wünschewagen Sachsen

