Erfolgreiche Großübung des Katastrophenschutzes
Ein intensives Wochenende ging für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz zu Ende: 24 Stunden üben für den Ernstfall. 300 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen, 68 Fahrzeuge - und ein Szenario, das allen viel abverlangt hat.
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Was passiert, wenn innerhalb kurzer Zeit sehr viele verletzte Menschen medizinisch versorgt werden müssen – und das über viele Stunden hinweg? Bei der Großübung „Schwebender Adler 2026“ in der Annaburger Heide haben die 23., 24. und 25. Medizinische Task Force aus Dresden, Leipzig und Chemnitz gemeinsam dieses Szenario geprobt. Rund 80 Verletztendarsteller machten das fiktive Szenario möglichst realitätsnah.
Die Aufgabe für die Einsatzkräfte: Behandlungsstrukturen aufbauen, Verletzte sichten und versorgen, Transporte koordinieren. Der Behandlungsplatz wurde über die gesamte Dauer von 24 Stunden betrieben. Dabei wechselten sich die Einsatz- und Führungsschichten ab.
Die ASB-Gruppe wurde von unserem Leiter der Leipziger ASB-Rettungswache und Chef unseres Katastrophenschutzes, Alfred Werner, geführt.
Das Novum: Erstmals übten drei MTFs gemeinsam im durchgehenden 24-Stunden-Betrieb. So konnten auch Schicht- und Führungswechsel während des laufenden Einsatzes erprobt werden. Dies wurde auch erstmalig wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.
MTF steht für "Medizinische Task Force" – eine sanitätsdienstliche Einheit mit Spezialfähigkeiten im Zivil- und Katastrophenschutz. Die MTF ist eine Bundesorganisation des Zivilschutzes und soll für eine bessere Koordination der schnellen Katastrophenhilfe sorgen.
Danke an alle, die diese Übung möglich gemacht und mit angepackt haben!
