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ASB-Wünschewagen Sachsen

"Es riecht nach Heimat ..." - noch einmal nach Magdeburg

Manchmal sind es ein vertrauter Duft, ein lieb gewonnener Ort oder ein Satz aus längst vergangenen Tagen, die uns tief im Herzen berühren. Für Monika wurde der Wunsch, noch einmal in ihre alte Heimatstadt Magdeburg zurückzukehren, mit dem ASB-Wünschewagen Wirklichkeit.

Gemeinsam mit ihrer Tochter und unseren Wunscherfüllern machte sich Monika auf den Weg zu den Orten, die ihr Leben geprägt haben – zu Erinnerungen, vertrauten Gesichtern und besonderen Momenten. Lesen Sie hier den Bericht unserer ehrenamtlichen Wunscherfüller Matthias und Arvid:

„Riecht nach Heimat …!“

Da sich Monikas Gesundheitszustand stabilisiert hatte, konnte ihr Herzenswunsch in Erfüllung gehen. Bequem liegend sammelte sie während der Fahrt noch etwas Kraft und machte ein kleines Nickerchen. Doch als Magdeburg erreicht wurde, war sie hellwach. Ihre ersten Worte waren: „Riecht nach Heimat …!“ Ein kleiner Satz, der so viel Gefühl in sich trug.

Von diesem Moment an war die Reise eine kleine Fahrt durch Monikas Leben. Gemeinsam besuchten wir frühere Wohnorte, ihre Schule und ihre ehemalige Arbeitsstelle. Vieles hatte sich im Laufe der Jahre verändert – und doch war so vieles noch vertraut. Immer wieder hörten wir ihre Worte: „Schau mal dort, da war doch …“ Mit jedem Halt kehrten Erinnerungen zurück, wurden Geschichten lebendig und vergangene Zeiten für einen Augenblick wieder ganz nah.

Besondere Augenblicke und vertraute Begegnungen

Natürlich durften auch die Magdeburger Altstadt und der Dom nicht fehlen. Dort wartete sogar eine ganz besondere Überraschung auf Monika: Aufgrund von Bauarbeiten am Turm waren die Glocken im Inneren des Domes aufgebaut und konnten aus nächster Nähe bestaunt werden. Mehr noch – mit Erlaubnis durften einige Glocken vorsichtig angeschlagen werden. Ein beeindruckendes Erlebnis, besonders als der Klang noch lange nachschwang und den Raum erfüllte.

Doch was wäre eine Heimkehr ohne die Menschen, die einem am Herzen liegen? Familie und Freunde ließen es sich nicht nehmen, Monika wiederzusehen. In einer Gaststätte ganz in der Nähe des Domes kam eine stattliche Runde von rund 15 Personen zusammen. Die Freude über das Wiedersehen war groß, die Gespräche wollten kaum enden und es gab reichlich Anlass, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

„Weißt du noch - damals …“ – dieser Satz war an diesem Tag immer wieder zu hören. Es wurde erzählt, gelacht und erinnert. Für Monika waren es kostbare Stunden mit Menschen, die ein Stück ihres Lebens mit ihr geteilt haben.

Erfüllt von Erinnerungen zurück

Zum Abschluss führte der Weg noch einmal an die Elbe. Ein letzter Blick auf den Fluss, der an diesem Tag wenig Wasser hatte, dann hieß es Abschied nehmen von Magdeburg. Müde von den vielen Eindrücken, aber sichtlich glücklich und zufrieden, traten wir mit Monika die Heimreise zum Hospiz an. Im Hospiz wurden sie herzlich empfangen. Schließlich gab es viel zu erzählen.

Manchmal braucht es keine großen Worte, um zu beschreiben, was ein solcher Tag bedeutet. Ein vertrauter Duft, ein wiederentdeckter Ort, das Lachen alter Freunde und das Gefühl, für einen Moment wieder ganz zu Hause zu sein.

Für Monika wurde aus dem Wunsch, noch einmal nach Magdeburg zurückzukehren, eine Reise voller Erinnerungen, Nähe und Herzensmomente. Ein Tag, der bleiben wird – im Herzen und in den Geschichten, die noch lange davon erzählen.

Denn Heimat ist mehr als ein Ort. Heimat ist ein Gefühl.

 

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