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Kältehilfe-Aktion

ASB Leipzig spendet Schlafsäcke und Hygienesets an das Projekt HILFEBUS

Der ASB Leipzig unterstützt seit vier Jahren Menschen ohne eigenes Zuhause und schenkt ihnen im Rahmen der Kältehilfe-Aktion des ASB Deutschland mit Schlafsäcken und Hygieneartikeln Wärme und Aufmerksamkeit.

Anna Naumann, Geschäftsführerin des ASB Regionalverbandes Leipzig, übergab dafür 15 Schlafsäcke und Hygienesets an Tino Neufert, Projektleiter des Leipziger Projektes „Safe – Straßensozialarbeit für Erwachsene“ mit dem HILFEBUS des Suchtzentrums Leipzig. Die Spendenaktion ist Teil der bundesweiten Kältehilfe-Aktion des ASB in Deutschland.

Das Leipziger Projekt HILFEBUS

Die Sozialarbeiter:innen sind mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern täglich von 18 bis 23 Uhr mit dem HILFEBUS im Leipziger Stadtgebiet unterwegs. Das Team bietet Menschen Hilfe an, indem es Bedürftige aufsucht und ihnen Essen, Kleidung, Schlafsäcke sowie Informationen zum Leipziger Hilfesystem bis hin zur Vermittlung in die Notschlafstellen der Stadt anbietet. Der HILFEBUS hat auch feste Standplätze: dienstags von 17 bis 18 Uhr in der Goethestraße am Obelisken, donnerstags von 19 bis 19.30 Uhr bei REWE am Connewitzer Kreuz und sonntags von 20 bis 20.30 Uhr an der Westseite des Hauptbahnhofes. Das Team ist per Telefon 0152-33661087 oder per Mail an mS&7\%!Azg9C2cOM_]`6XFin]#[V9pxBdu17[/}uXJ/NRS+FONT erreichbar.

Wie kann ich helfen?

Wer Sachspenden abgeben möchte, kann dies beim Projekt Safe/HILFEBUS tun oder zu zentralen Anlaufstellen wie z. B. der Bahnhofsmission im Leipziger Hauptbahnhof bringen. Gebraucht werden vor allem Schlafsäcke, neue oder gut erhaltene saubere (Thermo-)Unterwäsche, Hygieneartikel wie Duschbad, Zahnbürsten/-creme, Rasierzubehör oder auch Kleidung wie z.B. Jogginghosen. Geldspenden sind ebenso willkommen und können flexibel zur Hilfe eingesetzt werden.

Ganz einfach hilft man mit aufmerksamem Wahrnehmen und Hinschauen und gegebenenfalls Hilfe organisieren. Bei Fragen und Unsicherheiten kann man sich gern auch an das Team vom HILFEBUS unter Tel. 0175 6758041 wenden.

Für Menschen auf der Straße kann die Kälte lebensbedrohlich werden. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt, dann sprechen Sie ihn bitte an. Fragen Sie, ob Sie helfen können. Ist die Person nicht ansprechbar, verwirrt, bewusstlos oder kann sich aus anderen Gründen nicht selbst helfen, dann rufen Sie Hilfe und wählen den Notruf 112.

Anzahl der Bedürftigen steigt - viele Gründe für Wohnungslosigkeit

Die Anlaufstellen für obdachlose Menschen nehmen eine spürbaren Anstieg der Bedürftigen wahr. Obdachlose Menschen werden im Stadtbild sichtbarer, Rückzugsmöglichkeiten werden knapper, da auch die Notunterkünfte nur nachts genutzt werden können. Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig, das kann eine Trennung vom Partner, die Kündigung der Wohnung, Arbeitslosigkeit und vermehrt auch prekäre Arbeitsverhältnisse sein. Auch der noch nicht ausreichende soziale Wohnungsmarkt ist ein wesentlicher Grund dafür.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zu Spende und Unterstützung finden Sie beim Projekt SAFE - Straßensozialarbeit für Erwachsene über den Link hier.